Berufsunfähigkeit wegen eines Unfalls


Jeder Mensch ist darum bemüht, mit seiner täglichen Arbeit den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Darum ist seine Gesundheit ein wichtiges Gut, denn sie stellt die Grundvoraussetzung dar, um seiner Arbeit nachgehen zu können. Doch was geschieht, wenn der Arbeitnehmer durch einen Unfall verletzt wird und seinen Beruf nicht mehr ausüben kann? Hier kommt es zunächst einmal darauf an, ob es sich um einen Arbeitsunfall handelt, oder nicht. Auch der Begriff des Unfalls muss dabei geklärt werden. Im Allgemeinen, also auch bei den Versicherungen, handelt es sich dabei um Ereignis, das plötzlich, von außen, ungewollt, auf den Körper einwirkt. Daher sprechen die Versicherer auch kurz von der Pauke.


Arbeitsunfall – Verkehrsunfall – Haushaltsunfall … welche Versicherung ist zuständig?

Unter dem Begriff Unfall fallen Verkehrsunfälle genauso wie auch Arbeitsunfälle und Unfälle in der Freizeit oder im Haushalt. Für jeden dieser Unfälle gibt es einen Schutz aus dem Versicherungsbereich. Bei einem Verkehrsunfall werden auch die Personenschäden in der Regel von der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers mitgetragen. Für den Arbeitsunfall kommt die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft auf und im Freizeitbereich schützt die Versorgung aus der Krankenkasse oder aber auch eine private Unfallversicherung.

Unfall

Für den Fall der Berufsunfähigkeit sollte jedoch eine spezielle Berufsunfähigkeitsversicherung als Absicherung dienen. Die Gründe liegen in der Art und Weise, wie die einzelnen Versicherungen im Schadenfall ihre Leistungen


Rentenzahlung bei schwerwiegenden Folgen

Handelt es sich um einen Arbeitsunfall, so leistet die gesetzliche Unfallversicherung zunächst einmal im Bereich der ärztlichen Behandlung alles, damit die Arbeitskraft wieder hergestellt wird. Eine Rentenleistung kann es allenfalls aus der Rentenkasse geben. Hier muss allerdings entweder eine volle oder zumindest eine verminderte Erwerbsunfähigkeit vorliegen. Diese setzt voraus, dass die betreffende Person nicht mehr in der Lage ist, für einen bestimmten Zeitraum keine Arbeit durchzuführen. Dabei ist es egal, welcher Beruf vorher ausgeübt wurde, denn bei der Erwerbsminderung ist generell von Arbeit die Rede. Die private Unfallversicherung leistet entweder für den Todesfall oder aber mit einer Invaliditätsrente, die nur bei einem dauerhaft bleibenden Invaliditätsgrad geleistet wird.


BU-Versicherung besser als Unfallversicherung?

Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung verschafft sich die versicherte Person einen Schutz, der sich für den Versicherten sehr viel günstiger darstellt. Zum einen wird der ausgeübte Beruf abgesichert und nicht die Arbeit selbst. Ferner ist hier nur eine Beeinträchtigung von 50 % gefordert, damit die Versicherungsgesellschaft in Leistung gehen muss. Ein weiterer Vorteil ist, dass hierbei nicht nur der Unfall abgesichert ist, sondern der Leistungsfall auch durch Krankheit erreicht werden kann. Tritt der Versicherungsfall ein, so wird die vereinbarte Leistung fällig, die hier in der Regel in der Zahlung einer Rente stattfindet.