Berufsunfähigkeit wegen Mobbing


Mobbing gab es schon immer, doch im Laufe der letzten Jahre wurde diesem Verhalten in einer sozialen Gruppe einen Namen gegeben. AUs diesem Grund ist das Thema Mobbing bekannter gewurden und als gesundheitsgefährtendes Fehlverhalten akzeptiert. Mit dem Mobbing werden alle Verhaltensweisen bezeichnet, die sich eignen, um andere Menschen bei der Arbeit, in der Schule oder auch im privaten Bereich, zu schikanieren, auszugrenzen oder als Sündenbock hinzustellen. Dabei ist kein Mensch vor Mobbing gefeit.


Mobbing – jeden kann es treffen!

Für den Gemobbten hat jede Art von Mobbing seine Folgen. Neben gesundheitlichen Problemen wie Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit oder Schmerzen kann dies bis zu Angstzuständen gehen. Das Opfer kann als Folge dessen sogar Angst haben, zur Arbeit zu gehen. Auch psychosomatische Krankheiten folgen dem Mobbing, welches ebenso Auswirkungen auf die private und die berufliche Situation hat. Der Arbeitnehmer, welcher gemobbt wird, hat in Folge des Mobbings nicht nur mit Nervosität während der Arbeitszeit zu kämpfen, sondern er leidet ebenso an Unkonzentriertheit, Aggressivität sowie Gereiztheit. Damit erhöht sich die Fehlerquote und er hat Zweifel an den eigenen Fähigkeiten und kann sogar Leistungs- und Denkblockaden erfahren.

Der Gemobbte ist weniger motiviert und somit weniger leistungsfähig.
Dies hat nicht nur gravierende Auswirkungen auf das Leben des Betroffenen, sondern auch auf den Unternehmenserfolg. Denn ein Arbeitnehmer, welche nicht die geforderten Leistungen erzielt, kostet dem Unternehmen Geld und kann sich in Positionen von Entscheidungsträgern sogar bis zur Schädigung der Firma auswirken. Aus diesem Grunde sollte dem Arbeitsgeber ebenso wie dem Personal daran gelegen sein, Mobbing nicht zu tolerieren.

Mobbing

wichtige Information

Die körperlichen und psychischen Erkrankungen infolge von Mobbing können soweit gehen, dass der Gemobbte berufsunfähig wird.

Diese Berufsunfähigkeit kann sowohl vorübergehend bis zu dauerhaft sein.


Prävention anstatt Berufsunfähigkeit

Der Berufsunfähigkeit geht jedoch eine ganze Zeit der Arbeitsunfähigkeit voraus. Doch bevor das Mobbing soziale, psychische und physische Folgen verursacht, sollte der Arbeitsnehmer in dieser Situation über ein Arbeitsgeberwechsel nachdenken.

Mobbing selbst wird nicht als Zustand für die Berufsunfähigkeit akzeptiert. Das Mobbing muss psychische oder physische Krankheiten hervorrufen und auf Grund dieser Erkrankungen wird der Versicherte berufsunfähig geschrieben. Doch bis dahin ist ein langer Leidensweg, welcher rechtzeitig durchbrochen werden sollte. Kein Arbeitsnehmer ist verpflichtet Mobbing auf Kosten der Gesundheit zu ertragen und es ist immer ratsam Maßnahmen in Form von Gesprächen, Arbeitgeberwechsel und psychologischer Betreuung vor den Folgen von Mobbing zu ergreifen.

Hat der Interessent einer Berufsunfähigkeitsversicherung bereits Folgeerkrankungen durch Mobbing, hat er es häufig schwierig eine passende Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.