Glossar



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A

Abstrakter Verweis

Wird im Versicherungsvertrag ein abstrakter Verweis aufgenommen, bedeutet dies, dass erst eine Berufsunfähigkeit eintritt, wenn neben dem zuletzt ausgeübten Beruf auch keine vergleichbare oder den Fähigkeiten entsprechende Tätigkeit mehr ausgeübt werden kann.

Anzeigepflicht

Der zukünftige Versicherte muss vor dem Vertragsabschluss in Bezug auf bekannte maßgebliche Zustände wie Vorerkrankungen oder berufliche Umstände wahrheitsgemäße Angaben machen.

Arbeitsunfähigkeit

Arbeitsunfähig ist man, wenn durch einen Arzt bescheinigt wird, dass man vorübergehend seiner Arbeit nicht mehr ausüben kann. Jedoch besagt die Prognose, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder gesund werden.

Arztanordnungsklausel

Der Versicherungsgeber hat die Möglichkeit den Versicherten einen Arztbesuch und die Aufnahme einer ärztlich empfohlenen Heilbehandlung anzuweisen.


B

Bandscheibenvorfall

Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man, dass meist langsame Austreten vom Gewebe des Kerns der Bandscheibe nach hinten in den Rückenmarkskanal.

Berufsunfähigkeit

Berufsunfähig ist man, wie oben beschrieben, wenn durch eine Krankheit oder eine Körperverletzung der zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausübt werden kann oder dies schon nicht mehr getan wird.

Besitzer

Besitzer ist, wer die Urkunde körperlich bei sich hat.

Burnout

Das englische Wort Burnout steht für “Ausgebranntsein” und ist ein Sammelbegriff für körperliche, geistige und seelische Erschöpfungszustände. Ausgelöst durch Überlastung.


C


D

Depression

Das Wort Depression stammt von dem lateinischen Wort deprimere ab, was übersetzt “niederdrücken” bedeutet. Die psychischen Störung Depression zeigt sich durch negative Gedanken, die zur Niedergeschlagenheit, Erschöpfung bis hin zu psychosomatische Symptomen wie Durchfall und Appetitlosigkeit führen.

Diabetiker Typ I

Typ I Diabetiker leiden unter Jugenddiabetes, bei welcher der Verlust von Betazellen zu einem Mangel an körpereigenen Insulin führt.

Diabetiker Typ II

Bei dem Diabetes Typ II – auch Altersdiabetes genannt – kann das vom Körper gebildete Insulin nicht verarbeitet werden.

Dienstunfähigkeit

Eine Dienstunfähigkeit liegt vor, wenn auf Grund des körperlichen Zustandes oder aus gesundheitlichen Gründen der Dienst nicht mehr als drei Monate innerhalb der letzten sechs Monaten ausgeübt werden konnte.


E

Erwerbsunfähigkeit

Erwerbsunfähig ist man, wenn durch Krankheit keine Arbeit, egal welche, über drei Stunden mehr ausgeübt werden kann. (§ 43 II S. 2 SGB VI )


F

Fahrlässigkeit

Fahrlässigkeit bedeutet, die Handlung sorglos und unvorsichtig durchzuführen.


G


H

Herzinfarkt

Verkalkung der Herzkranzgefäße ist häufig die Ursache für einen Herzinfarkt. Auch alle weiteren koronaren Herzkrankheiten, welche durch Gefäßablagerungen wie Plaques gekennzeichnet sind, begünstigen einen Infarkt.


I

Inhaber

Inhaber ist, wer in der Urkunde als Inhaber namentlich benannt ist.


J


K

Konkreter Verweis

Die konkrete Verweisung bezieht sich auf die freiwillige Rückkehr ins Berufsleben. Beinhaltet der Versicherungsvertrag einen konkreten Verweis, bedeutet dies, dass erst eine Berufsunfähigkeit eintritt, wenn nach der Erkrankung kein Beruf freiwillige wieder aufgenommen wurde.

koronare Herzkrankheit

Koronarer Herzkrankheit, KHK, ist der Oberbegriff für alle Krankheitsbilder, welche durch eine Mangeldurchblutung des Herzmuskels hervorgerufen werden.

Krebs

Krebs ist ein bösartigen Tumor, der Metastasen bildet und sich im gesamten Körper ausbreiten kann. Ein bösartiger Tumor entartet und beeinträchtigt lebenswichtige Organe.


L

Leibrente (abgekürzte)

Abgekürtze Leibrente heißt, dass die Rente nur bis zu einem im Versicherungsvertrag vorbestimmten Zeitpunkt ausgezahlt wird und nicht bis ans Lebensende des Versicherungsnehmers.

Leistungsfall

Der Leistungsfall ist eingetreten, wenn der Versicherungsnehmer seinem Beruf teilweise oder vollständig nicht mehr nachgehen kann und die Versicherung eie Berufsunfähigkeitsrente auszahlt.

Leistungsfreiheit

Die Versicherung hat das Recht bei Verbesserungen des Gesundheitszustandes, so dass keine Berufsunfähigkeit mehr vorliegt, die Rentenzahlungen einzustellen.


M

Mitteilungspflicht

Während der gesamten Zeit der Berufsunfähigkeit, in welcher der Versicherte die Rente von der Versicherung erhält, ist der Versicherte verpflichtet Änderungen sofort dem Versicherer zu melden.

Multiple Sklerose – MS

Bei Multipler Sklerose, auch MS genannt, handelt es sich um eine Erkrankung, welche die Funktionen des Nervensystems erheblich beeinträchtigt.


N

Nachprüfung

Nach Ablauf einer gewissen Zeit behält sich de Versicherung vor, dass Bestehen der Berufsunfähigkeit nachzuprüfen – Prüfung des Gesundheitszustandes, Prüfung der möglichen Aufnahme einer Tätigkeit.


O


P

Pflegebedürftigkeit

Dies bedeutet, wenn ein Arzt bescheinigen kann, dass der Versicherte durch eine Krankheit oder eine Körperverletzung die gewöhnlichen und regelmäßigen Tätigkeiten im Alltag nur noch mit Hilfe einer anderen Person bewältigen kann, ist diese Person pflegebedürftig.

Plaques

Plaques sind fetthaltige Ablagerungen, welche den Blutfluss teilweise oder vollständig blockieren.


Q


R

Rückenleiden

Rückenleiden ist ein sehr breit gefächertes Krankheitsgebiet. Zum Beispiel: Degeneration von Knochen und Knorpeln der Wirbelsäule, der Gelenke und Bänder; Entzündung der Nerven; Verspannung der Muskulatur; Bandscheibenvorfall; Hexenschuss; Morbus Bechterew; Skoliose u.v.m.

Rückkaufswert

Der Rückkaufswert ist der Wert, welcher sofort ausgezahlt wird, wenn die beitragsfreie Rente laut dem Versicherungsvertrag zu gering ist


S

Schlaganfall

Bei einem Schlaganfall ist eine verstopfte oder verkalkte Arterie ursächlich. Die Durchblutung des Gehirns wird durch ein Gerinnsel unterbrochen.


T


U

Unfall

Ein Unfall ist ein Ereignis, das plötzlich, von außen, ungewollt, auf den Körper einwirkt.


V

Vorsätzlich

Absichtlich oder auch vorsätzlich ist eine Handlung, wenn die voraussichtliche Folge aus dieser Handlung absehbar bzw bekannt ist.


W


X


Y


Z


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