Beispiele für körperliche Berufe


Berufsunfähigkeit ereilt in Deutschland jeden vierten Arbeitnehmer. Umso dramatischer sind die Zahlen, dass nur jeder fünfte Deutsche eine Absicherung besitzt. Ob durch eine Krankheit oder einen Unfall – ein Schicksalsschlag kann jeden jederzeit treffen. Die finanzielle Absicherung ist wichtig, damit sich der Geschädigte vollständig auf seine Geneseung konzentrieren kann. Die Wahl einer guten Berufsunfähigkeitsversicherung ist bedeutsam. Diese soll schließlich im Schadensfall unkompliziert, zuverlässig und schnell eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente auszahlen.


Körperliche Arbeit ist anstrengend und schweißtreibend. Sie zeichnet sich durch eine ständige besondere körperliche Belastung aus und ist gekennzeichnet durch einen erhöhten Ernergieverbrauch. Doch nicht nur der Beruf des Maurers oder Tischlers gehören in diese Kategorie, sondern auch Trainer oder Fachlagerist zählen zu dieser Gruppe.

Die Gefahr der gesundheitlichen Schädigung in körperlichen Berufen liegt in der überwiegend körperlichen Belastung. Der gesamte Körper wird ständig gefordert und an seine Grenzen gebracht. Arbeitnehmer mit einem körperlichen Beruf sind vorallem durch die Abnutzung der Gelenke, Rückenprobleme und die Ermüdung des Muskel-und Skelett-Appartes gezeichnet.


Beispiele für Berufsunfähigkeit in körperlichen Berufen:

Bäcker

Bäcker – Mehlstauballergie

Ein Bäcker erkrankt an der Mehlstauballergie – auch als Bäckerasthma bezeichnet.
Die Lungenfunktion wird durch diese Krankheit so sehr eingeschränkt, dass der Aufenthalt in der Backstube nicht mehr möglich.
Der Bäcker ist berufsunfähig.

Friseur

Friseur – allergisches Kontaktekzem

Ein Friseur erkrankt an einem allergischen Kontakekzem – auch als Kontaktdermatitis bezeichnet.
Der Kontakt mit bestimmten Stoffen wie Färbemittel oder Haarspray lösen eine allergische Reaktion aus, so dass die Haut so weitreichend geschwollen, nässend oder juckend ist, dass der Aufenthalt in Nähe dieser Stoffe nicht mehr möglich.
Der Friseur ist berufsunfähig.

Gerüstbauer

Gerüstbauer – Rotatorenmanschettenruptur

Ein Gerüstbauer erkrankt durch die permanente Belastung der Schulter an einer Rotatorenmanschettenruptur (Risse in Muskeln und Sehnen der Schulter).
Die Belastung der Schulter in Form von Heben und Tragen schwerer Lasten und die Überkopfarbeit sind nicht mehr möglich.
Der Gerüstbauer ist berufsunfähig.

Gärtner

Gärtner – Rheuma

Ein Gärtner erkrankt an Rheuma, welches sich vorallem in den Gliedmaßen ausprägt.
Der ständige Wechsel zwischen Stehen und Hocken und die permanente Beanspruchung der Arme im Beruf des Gärtners ist nicht mehr möglich.
Der Gärtner ist berufsunfähig.