Berufsunfähigkeit wegen Bandscheibenvorfall


Der Bandscheibenvorfall oder wie der Mediziner sagt “Bandscheibenprolaps” ist eine der Volkskrankheiten die in den letzten Jahren zunehmend gestiegen ist. Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man das meist langsame Austreten vom Gewebe des Kerns der Bandscheibe nach hinten in den Rückenmarkskanal. Dabei entsteht ein Druck auf die Nervenwurzeln, was wiederum zu Schmerzen, aber im schlimmsten Fall auch zu Lähmungen oder Gefühlsstörungen vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule kommen kann.


Der Job in Gefahr

Der Bandscheibenvorfall kann sowohl Frauen als auch Männer verschiedenen Alters treffen. Die erste Hilfe holt man sich natürlich beim Arzt, am Besten bei einem guten Orthopäden. Ein MRT, dass heißt eine Kernspintomografie kann Klarheit über die genaue Diagnose schaffen. Nach erfolgreich durchgeführtem Kernspin wird nun oft Sport wie Schwimmen oder Fahrradfahren empfohlen. Dennoch können, je nach Ausprägung, solche Beschwerden im Berufsleben so gut wie in jeder Branche hinderlich sein, sei es das lange Stehen wie beispielsweise bei den Jobs im Handel, in der Logistik, usw. oder aber auch die Jobs mit sitzenden Tätigkeiten wie beispielsweise verwaltende Berufe. Denn unter dauernden Rückenschmerzen lässt es sich nur schwer erfolgreich arbeiten und ein Arbeitsleben, in der Gesellschaft der Kollegen und Kunden bewerkstelligen. Viele Unternehmen haben auch ein Problem mit der Dauer der Behandlung, denn bis eine solche Diagnose gestellt werden kann, können teilweise Wochen vergehen.

Rückenschmerzen

Hilfe durch private Berufsunfähigkeitsversicherung

Im Schlimmsten Fall droht hier das Aus für den Job: Die Berufsunfähigkeit. Wer nun meint, eine Rente von der entsprechenden Berufsgenossenschaft beziehen zu können, beispielsweise aufgrund jahrelanger sitzender Tätigkeit im Job, der irrt. Ein Bandscheibenvorfall wird in den seltensten Fällen als Berufskrankheit anerkannt. Es sei denn, der alte Job war hauptsächlich mit Heben und Tragen verbunden. Eine Rente beim Arbeitgeber bleibt auch aus.

Jetzt ist es nur gut, wenn man frühzeitig an sich und seine Gesundheit gedacht und eine private Versicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung, abgeschlossen hat um gewisse Prozente als Rente beziehen zu können. Denn eine Versicherung bei Berufsunfähigkeit zahlt auch bei Eintreten eines Bandscheibenvorfalls. Allerdings ist auch hier Schnelligkeit gefragt. Eine solche Versicherung muss bereits vor dem Schaden, also vor dem Bandscheibenvorfall privat abgeschlossen worden sein. Ansonsten werden keinerlei Kosten von der Versicherung übernommen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann zwar beim Eintretenden Schaden der Bandscheibe abgeschlossen werden, kann aber hierfür nicht aufkommen.


wichtige Information

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine Rente für Berufsunfähigkeit wegen Bandscheibenvorfalls aus.

Wichtig ist, dass die Versicherung vor dem Bandscheibenvorfall abgeschlossen wurde.